Unsere Schöpfungen tragen Bewusstsein

Musik, Farben und Bilder sind auf so schöne Art in der Lage fühlende Energien zu integrieren und Bewusstsein zu tragen. Wir können aus der Stille schöpfen.
Zuerst war das Wort, es hat schon Bewusstsein. Auch ein Ton trägt schon eine Schwingung. Der Ton A ist z.B. dem Herzen zugeordnet. Musik, ein beseeltes Lied, in dem die Stille mitschwingt, nimmt mich mit zur Stille. Es ist ganz egal, ob ich die Sprache verstehe, es berührt mein Herz. Manchmal auch zu Tränen. Vielleicht kennen Sie auch das Gefühl, wie Bewegung und Tanz berühren, wenn sie aus der geistigen Ebene beseelt sind. Wenn ich zum Beispiel male, ist das genau wie diese Bewegungen, nur mit Pinsel und Farbe. Es fließen Bewusstsein, Energie, Informationen, Botschaften in ein Bild und somit in die greifbare Schöpfung.
Es spielt keine Rolle, ob wir unsere Kreativität ausleben, indem wir mit Liebe kochen, aus unserem Herzen Gartenarbeit machen oder malen.
Kreativer Geist erlaubt uns, neue Ideen zu entwickeln, Bücher zu schreiben, Musik in die Welt zu bringen, ein Business mit Herz zu gründen und unser Leben zu gestalten.

Ein guter Ausgangspunkt, um kreativ zu werden, sind Fragen. Steht eine Frage im Raum, eröffnet sie zugleich einen größeren Raum für Antworten. Wenn wir mit Fragen nicht zu mental umgehen, regen Sie unseren ganzen Geist an. Der Verstand hat keine wirkliche Kreativität. 

Als freiheitsliebender Mensch hat mich ein Satz von Leonardo da Vinci sehr bewegt. Er sagte, „Kunst, wird durch Eingrenzung beatmet und von Freiheit erstickt.“ Ich habe immer mehr verstanden, dass ich gerade durch die Begrenzungen in meiner Kinder- und Jugendzeit immer kreativer wurde. Von klein auf war Ideenreichtum gefordert für Spiele und Beschäftigung. Spielzeug, so wie heute, gab es kaum. Es gab aber auch keine Langeweile, weil es immer spannend war, sich etwas Neues auszudenken. Ein gewisser Mangel weckte also unseren Erfindungsgeist. So war es auch beim Kochen. Gab es noch eine Zwiebel im Haus, konnte ich ein Essen zaubern. Wir waren Weltmeister im Improvisieren und ich bin heute noch „geländegängig“. Egal, um was es ging, etwas bauen, reisen, Camping oder eine Festlichkeit – wir waren mit Freude dabei, da wir ganz involviert waren. Wir waren mit unseren Schöpfungen verbunden.

Um so trauriger, dass viele Menschen mit dem Tun in ihrem Beruf nicht mehr verbunden sind. Sie sind innerlich nicht mehr mit ihren Schöpfungen involviert. 

Es feht der Sinn.

 

Clef two-factor authentication