Newsletter September 2015

Liebe Seelengefährten, sehr geehrte Gäste,

ich möchte ein Thema der Seminargruppen im September mit Euch teilen In der jetzigen Zeit wird spürbar, wie in vielen Menschen nur dicht unter der Oberfläche Wut und Aggression stecken. Manchmal sind sie offen sichtbar, doch oft auch getarnt in einem zynisch flotten Spruch, gesellschaftlich sogar anerkannt.

Jeder Aggression liegt jedoch eine Angst zugrunde.
Selbstfindung ist also auch ein Weg der Angstauffindung. Wenden wir uns der Angst zu, ist sofort der direkte Weg in die Aggression unterbrochen. Somit auch der selbstzerstörerische Weg der Wut und Aggression nach innen in Krankheit und psychische Probleme, sowie der destruktive Ausdruck der Aggressivität nach außen in Form von Gewalt, Hass und Härte.

Angstfreiheit bedeutet also Aggressionsfreiheit
Doch Ängste sind oft unbewusst, nicht greifbar, tief verborgen. Mit Angst umgehen zu lernen und sie zu wandeln, ist ein Part in der Ausbildung zum Seelencoach.
Es gibt schon eine Interessentenliste für den Seelencoach 2016 (Hier eintragen).
Mit all den Flüchtlingen steigt Angst auf und wird uns Angst gespiegelt. Wir sind aufgefordert „Hinzuschauen“ und klar zu sein in diesem Umbruch in der Welt. Der Austausch und die Freude bei unserem Atelierfest 2015 taten uns gut, und sie stärkten wieder das Feld von Vertrauen, Kreativität, Liebe und Gemeinschaft.

Blog: Eine größere Liebesfähigkeit – wie wir täglich hineinwachsen
Die Fähigkeit wirklich zu lieben ist eine Fähigkeit der Seele, die ein Mensch in sich verwirklichen kann. Sie kann sich immer weiter ausdehnen und wachsen. Was wir dazu brauchen, ist Raum in uns… weiterlesen…

Herzensgrüße Silke

Eine größere Liebesfähigkeit – wie wir täglich hineinwachsen

Die Fähigkeit wirklich zu lieben ist eine Fähigkeit der Seele, die ein Mensch in sich
verwirklichen kann. Sie kann sich immer weiter ausdehnen und wachsen. Was wir
dazu brauchen, ist Raum in uns.
Sind wir „zugemüllt“ mit alten Dingen, gestresst und überflutet von Informationen,
können wir nichts aufnehmen. Wir sind nicht einmal in der Lage aufrichtig zuzuhören,
denn das setzt voraus, den Anderen in sich aufzunehmen. Erst durch das
Aufnehmen können wir wahrnehmen. Sind wir also wirklich in uns selbst anwesend,
haben Raum in uns und das Vertrauen Dinge hineinzulassen, beginnt
Wahrnehmung. Daraus entsteht Verbundenheit, das Gefühl der Liebe erfüllt uns.
Können Sie sich vorstellen, wie viel Fülle in Ihnen wäre, wenn Sie nicht nur dies oder
jenes hineinlassen würden? Fangen Sie doch mit Dingen an, für die Sie ganz offen
sind. Zum Beispiel, den Duft einer Blume, wie die Sonne durch einen Baum strahlt
oder der Wind zart Ihr Gesicht berührt. Sie können das Zwitschern eines Vogels
hineinlassen und es wird wie ein Konzert sein. Es kostet nichts, wie auch die Melodie
eines Baches. Die Umarmung oder das Lächeln eines Menschen kann sie reich
beschenken. Sie können immer mehr erlauben, was sie durchströmen darf und es
wird ein Teil von Ihnen sein. Haben Sie den Mut auch ungewöhnliche Dinge
hineinzulassen, um sie fühlen zu können. Öffnen Sie sich auf was Ihr Blick auch fällt
ohne Gedanken oder Bewertungen. Haben Sie Mut zu dieser reinen sensitiven
Wahrnehmung. Sie werden beginnen, immer mehr und mehr Liebe zu spüren und
sich verbunden fühlen. Dann beginnt Wertschätzung und Mitgefühl für Alles. Diese
Fülle wird Ihr Leben verändern.
Es kann Sie zur puren Liebe führen, wie ich sie in der Fühl-Übung „Liebe ist…“ auf
Seite 267 meines Buches „Die Seele als Coach“ beschreibe. (Auszug)
Ich liebe die Straße, den Abend, die Luft, das Essen heute, unser Gespräch, ich liebe
dein Lachen, ich liebe meine Arbeit, ich liebe euch, ich liebe meine Fragen, meine
Ohnmacht, meine Irrwege, ich liebe nichts, das Nichts, ich liebe mein Atmen in
diesem Moment, den Spaß der Kids einer Freundin, ich liebe Antworten, die in mir
aufsteigen, und ich liebe das Knistern des Holzes im Ofen. Ich liebe diese weiche
Wolle meines Pullis, ich liebe die Teetasse, an der ich gerade meine Hand wärme,
und ich liebe das zarte Muster auf dem Porzellan. Ich liebe, was ich nicht sehen kann
und was dennoch diese Räume erfüllt. Ich liebe es, zu fühlen, ich liebe auch, was
nicht zu verstehen ist. Ich liebe es, abends ins Bett zu gehen. Ich liebe meine Hand,
ich liebe diese Bewegung, die sie gerade macht. Ich liebe meine achtsamen Schritte
zur Küche, ich liebe dich, Baum vor meinem Fenster, ich liebe meine Vergangenheit,
die Resignation und meine Art, wieder aufzustehen und weiterzugehen. Ich liebe
roten Wein, ich liebe die Stille, die Form von meinem Schuh, diesen wundervollen
Schatten an der Wand, ich liebe dieses Lied und was es in mir auslöst, ich liebe die
Dankbarkeit in mir, es hören zu können. Ich liebe das Warum, die Ungewissheit, ich
liebe das Leben, ich liebe das Leben mit dem Wissen, dass an anderen Plätzen auf
der Welt Menschen einen anderen Moment erleben. Ich liebe, wie sich die Liebe
ausdehnt, durch mich strömt und weiter fließt. Sie fließt weiter und berührt. Ich liebe,
ich liebe, ich liebe …
Es gibt nur ein ewiges Leben, einmal hier und einmal woanders. Wir alle sind nur ein
gemeinsames ständiges Leben. Und die Liebe, sie ist die ganze Zeit über interessiert
daran, alles noch Ungeliebte mit einzuschließen.

Danke, dass ich bin.

Silke

Impressionen vom Urlaubs- Seminar „Der bewusste Motivations-Coach“

Wir waren eine klasse Gruppe und es blieb keine Theorie, Jeden so anzunehmen, wie er ist.
Durch diese lebendige Erfahrung entstand echte Nähe und Verbundenheit.
Wir hatten viel Spaß und teilten den gemeinsamen Flow.
Ob beim Wandern, bei Meditationen, beim Baden im Natutschwimmbad, am Lagerfeuer oder
beim gemeinsamen Kochen, beim Bau der da Vinci Brücke oder in der Aufstellungsarbeit,
ging es um Körperbewusstsein und unsere innere Antriebskraft und Ausrichtung in diesem Leben.

Mein herzlichster Dank an jeden Teilnehmer dieser Gruppe, Erkenntnisprozesse ermöglicht zu haben für Alle.

Das Verlieren kennenlernen

„Das Verlieren kennenlernen“

Ich kann diesen großen, scheinbar unendlichen Schmerz zutiefst spüren.
Doch erst wer verloren hat und aufgeben will, wer die Nase voll hat, mit dem Rücken an der Wand steht, den Meeresboden kennt, wird verstehen, dass er seinen Weg nicht mit dem Verstand gehen kann. Er wird über sich hinausgehen. Gerade die Erleuchtung äußert sich eher als ein Verlieren.
Sie ist kein Sieg, sondern eine Niederlage, da wir alles aufgeben und loslassen müssen.

Ein Verlierer hat es „einfacher“ als ein Gewinner, sich seiner negativen, einengenden Konditionierungen bewusst zu werden.

Der Schmerz ist schon in uns. Der Schmerz der Ablehnung, weil wir glauben Anerkennung verloren zu haben. Der Schmerz des Verlierens will uns an unsere alten Prägungen führen, damit wir sie erkennen und verändern.
Verlieren kann auch eine teure Lebenserfahrung sein. Ich beispielsweise hatte viel Geld in den Sand gesetzt.
Wie verloren stand ich mit dem Rücken zur Wand und war bodenlos enttäuscht von den Menschen, die damit zu tun hatten.
Doch meist lassen wir Menschen erst dann die größere Kraft in unserem Leben wirken: Gott, die Kraft des Universums, unsere Seele sowie geistige und irdische Helfer.
Erst dann neigen wir unseren Kopf, hören auf zu kämpfen und empfangen. Erst dann lernen wir anzunehmen. Erst dann erfahren wir tiefe Dankbarkeit und Führung.
Manche Menschen gehen Leben für Leben von Meister zu Meister und halten dennoch an Kontrolle fest. Doch nur wer die Kontrolle aufgibt, wer sich geschlagen gibt, kann frei sein und sich von seiner Seele führen lassen.

An welcher Kontrolle hältst Du noch fest?
Was hindert Dich daran, diese Kontrolle loszulassen?
Was hindert Dich daran, Deiner Seele, anderen Menschen und dem Leben zu vertrauen?
Was hindert Dich daran, anzunehmen –„seelisch-geistig“ und „irdisch-körperlich“?

Ich musste erst alles Geld und die damit verbundene materielle Sicherheit verlieren, die Gesundheit und damit das Vertrauen in meinen Körper, mich aus Partnerschaft lösen, um ganz auf mich allein gestellt zu sein und dadurch zu lernen anzunehmen!
Ich musste es auf harte Weise lernen, eine größere Kraft, meine wirkliche Kraft zuzulassen.
Du musst nicht alles verlieren, doch Du solltest bereit sein Dich führen zu lassen, bereit sein alles aufzugeben, dann gewinnst Du alles.
Dann wird das Leben zu dem, was es sein sollte: reine Ausstrahlung einer unerschöpflichen Quelle.

„Für meine Tochter Lisa“

in unendlicher Liebe und Achtung vor Ihrem Weg

Lisa Mama

Kurze Auszeit

Hallo liebe Seitenbesucher,

nach gut einer Woche ungewollter Auszeit von Silke’s Seite, sind wir jetzt wieder online.

Wir bedanken uns bei Fa. PlanIT und Fa. Mittwald für die schnelle und unbürokratische Hilfe nach dem die Seite gehackt wurde.

Das Admin Team 🙂

Motivation

Das Zusammenführen!

Die Verknüpfung der inneren Motivation mit der äußeren Motivation.
Motivation = Wert x Erreichbarkeit
Hat ein Ziel einen hohen Wert in unserem Leben und erfüllt es einen tieferen Sinn für uns und die Gemeinschaft, steigert das unsere Antriebskraft. Scheint es jedoch unerreichbar, motiviert es kaum zum Handeln. Wäre es leicht zu erreichen, doch ist uns unwichtig, setzt es wenig Kraft in uns frei.

  • Daher ist die Sinnfrage, was will ich, so wichtig!
  • Wie übernehme ich Verantwortung für den Weg meiner Seele?
  • Und wie erreiche ich die Umsetzungskompetenz, meine Motive in wirkliche Handlungen zu führen?

Was bringt es, mich zu etwas zu zwingen?
Damit ist nicht gemeint, keinen Focus, Struktur und Disziplin zu haben. Ich kenne die Herausforderung zu gut, den Flow mehr zu lieben. Doch wie können wir eine Balance leben? Die Frage ist, was sind meine Handlungsmotive? Kenne ich auch meine seelischen sozialen Bedürfnisse? Gibt es hungrige Kinder oder Anteile in mir? Weiß ich, was sie seelisch nährt? Oder versuche ich sie mit Essen, Trinken, Konsum zu nähren? Benutze ich vielleicht Sport und Aktion, um sie nicht zu fühlen? Will ich sie vielleicht mit einer Frühjahrsdiät kontrollieren? Bewusst wahrzunehmen, was unter meinen Handlungen liegt ist Alles. Es ermöglicht uns erst neue Wahlmöglichkeiten. Kurz Inne halten und Spüren, was braucht dieser Anteil in mir jetzt wirklich? Ruhe, frische Luft, Kreativität, Gemeinschaft, Intimität, Abwechslung, Bewegung oder Erkenntnis.
Er braucht vor Allem wahre Worte aus unserem Herzen, wie: ich sehe Dich, ich höre Dich, ich fühle Dich, ich liebe Dich…

Herzlichst Silke

Hier noch Infos zu meinem neuen
„Urlaubs-Seminar – Der bewusste Motivations-Coach“ im Spessart.

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